11.11.2025

Die Schule Pfäffikon stärkt digitale Schulentwicklung – Ausbau der Fachstelle ICT

Die Schulpflege hat sich im Rahmen der Legislaturziele 2022 bis 2026 mit den Trends der schulischen Entwicklung befasst und es wurden fünf Handlungsfelder abgeleitet. Im Bereich «Digitale Bildung» ist das Ziel, den technischen Betrieb und die pädagogische Unterstützung langfristig zu sichern und auszubauen, damit die Schülerinnen und Schüler auf die Chancen sowie Herausforderungen einer digitalen Berufs- und Lebenswelt gut vorbereitet sind.

Seit September 2024 besteht die Fachstelle ICT der Schule Pfäffikon ZH. Sie wird derzeit von einer Einzelperson geführt, welche sämtliche operativen, technischen und pädagogischen Aufgaben übernimmt. Aufgrund der wachsenden Anforderungen im Bereich der Digitalisierung stösst diese Ein-Personen-Struktur jedoch an ihre Grenzen. Um den nachhaltigen Betrieb sicherzustellen, beschloss die Schulpflege Pfäffikon die Schaffung von zwei neuen Funktionen:

  • ICT-Systemverantwortliche/r (80–100%), ab 1. Januar 2026
    Diese Funktion stellt den technischen Betrieb sicher, übernimmt den Support in den Schulhäusern und fungiert als Stellvertretung der Leitung Fachstelle ICT. Die Finanzierung erfolgt durch die wesentliche Reduktion externer Supportleistungen.
  • Koordinator/in Digitale Bildung (60–80%), ab 1. August 2026
    Diese Funktion unterstützt Lehrpersonen beim Einsatz digitaler Medien, koordiniert das schulinterne PICTS-Netzwerk und begleitet die Integration neuer Technologien – auch im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die Finanzierung erfolgt durch eine Umlagerung bestehender Mittel aus den bisherigen PICTS-Pensen.

Mit diesen Massnahmen setzt die Schule Pfäffikon einen klaren Schwerpunkt auf eine zukunftsorientierte und pädagogisch fundierte Digitalisierung. Durch die organisatorische Stärkung wird die Qualität der allgemeinen ICT-Betreuung verbessert, die Reaktionszeiten verkürzt und die pädagogische Unterstützung der Lehrpersonen sowie der Schülerinnen und Schüler ausgebaut. Die Erweiterung der Fachstelle ICT schafft die Voraussetzungen, um die Schule technisch stabil und pädagogisch innovativ weiterzuentwickeln. Die Umsetzung erfolgt schrittweise bis im Sommer 2026. Es ist kein zusätzlicher Mittelbedarf notwendig, da die neuen Stellen durch Umlagerungen finanziert werden.