Klassenlager 5b Steinacker in Uzwil, St. Gallen
Unser Lagerhaus
Das Jugendhaus Kobelhöhe in Niederuzwil (Gemeinde Uzwil) ist ein beliebtes Lager- und Gruppenhaus für Schulklassen, Vereine, Trainingslager und andere Gruppenanlässe. Es liegt am östlichen Dorfrand von Uzwil in einer ruhigen, naturnahen Umgebung am Waldrand und bietet Platz für bis zu 50 Personen.
Das Haus verfügt über eine gut ausgestattete Grossküche, einen grossen Speisesaal, einen Spielraum mit Tischtennistisch, mehrere Schlafräume sowie einen Grillplatz und eine grosse Spielwiese im Freien. Dank der Nähe zum Freibad und zu verschiedenen Ausflugszielen in der Region eignet es sich besonders gut für Klassenlager und Freizeitgruppen.
Die Unterkunft wird vom Verein Jugendhaus Kobelhöhe betrieben und kann für Lager, Seminare, Familienfeste oder andere Veranstaltungen mit Übernachtungsmöglichkeit gemietet werden.
Tag 1 – Anreise und Einrichten
Heute ging es später als sonst los. Wir fuhren mit dem Zug in Richtung Uzwil. Als wir ankamen, bezogen wir zuerst unsere Betten und richteten uns in unseren Zimmern ein. Das Tolle war, dass wir vorher wählen durften, mit wem wir das Zimmer teilen wollten. Einige bauten sogar Höhlen aus Tüchern und Betten.
Als wir alles fertig eingerichtet hatten, gingen wir Pingpong spielen. Das Problem war, dass es so stark windete, dass der Ball immer wieder in eine andere Richtung als geplant flog. Später gab es etwas zum Zvieri: Wassermelonen, Nüsse und Brezeln. Das war lecker, vor allem die Wassermelonen.
Später zeigte uns Herr Thöny die Grenzen im Wald. So wussten wir, wie weit wir gehen durften. Es war ein sehr grosses Gebiet, was uns natürlich sehr freute! Am Abend spielten wir noch im Wald oder Fussball auf der Wiese.
Tag 2 – Ausflug in den Walter Zoo
Am Morgen weckte uns Herr Thöny mit lauter Musik. Danach gab es Frühstück mit vielen verschiedenen Aufstrichen. Wir assen ausgiebig, bevor wir uns auf den Weg machten.
Wir liefen etwa eine halbe Stunde zum Bahnhof Uzwil. Von dort fuhren wir ungefähr acht Minuten mit dem Zug und wanderten anschliessend noch etwa eineinhalb Stunden zum Walter Zoo. Unterwegs spazierten wir über eine Autobahnbrücke, wo die grossen Lastwagen für uns hupten. Wir liefen auch durch einen schönen Wald und machten dort eine kurze Pause.
Im Zoo angekommen, sahen wir die Fütterung eines Tigers. Der Tiger ass ein ganzes Kalb. Das war richtig cool! Danach gingen wir weiter zu den Affen. Diese waren ziemlich aggressiv.
Als wir die Ziegen streichelten, nahm jemand aus einer anderen Schulklasse aus Versehen die Tasche meines Kollegen mit. Zum Glück fanden wir die Person wieder und konnten die Taschen zurücktauschen.
Später entdeckten wir einen Spielplatz und assen dort unser Mittagessen. Wir besuchten auch das Tropenhaus. Dort sah ich mein Lieblingstier: einen Rochen. Das war ebenfalls sehr cool.
Nachdem wir noch eine Weile durch den Zoo gelaufen waren, war es schon bald Zeit, wieder zu gehen. Unterwegs machten wir weitere Videos und Fotos von unserer Gruppe. Als wir am Bahnhof ankamen, mussten wir noch auf den Zug warten. Deshalb bekamen wir alle von Herrn Thöny ein Eis.
Tag 3 – Clip ’n Climb und Grillabend
Am dritten Tag gingen wir ins Clip ’n Climb in Herisau. Am Anfang dachte ich, dass das Klettern schwierig sein würde, aber eigentlich war es ganz einfach.
Als Erstes ging ich auf eine Kletterbahn, auf der man gegen eine andere Person antreten und um die schnellste Zeit klettern konnte. Es gab auch eine Eiskletterwand. Dort musste man mit zwei Holzstäben, die man in die Löcher der Wand steckte, nach oben klettern.

Wenig später ging ich auf die steile Rutschbahn. Dort wurde man mit einem Griff nach oben gezogen. Wenn man ganz oben angekommen war, konnte man loslassen und hinunterrutschen. Ich war insgesamt fünf- oder sechsmal auf dieser Bahn!
Am Mittag gingen wir zurück ins Lagerhaus. Dort assen wir selbstgemachte Pizza. Sie war richtig lecker. Am Nachmittag spielten wir wieder im Wald oder auf dem Spielplatz.
Irgendwann kam sogar unser Schulleiter zu Besuch. Gemeinsam bereiteten wir einen Grillabend vor und assen draussen an den Festbänken. Dazu gab es ein Buffet mit verschiedenen Salaten und zum Dessert Schoggibananen.
Was für ein schöner Abend!
Tag 4 – Die grosse Überraschung
Am Morgen weckte uns Herr Thöny wieder mit lauter Musik. Mein Zimmer war allerdings schon vorher hellwach. Wir zogen uns an und schon gab es Frühstück. Danach packten wir unsere Rucksäcke und putzten die Zähne.
Wir wussten überhaupt nicht, was uns an diesem Tag erwartete. Herr Thöny meinte nur, dass wir in eine grössere Stadt gehen würden. Dass er uns damit ein wenig angelogen hatte, erfuhren wir erst später.
Wir fuhren mit dem ÖV nach Frauenfeld und stiegen dort in einen Bus um. Während der Fahrt sahen wir von Weitem bereits einige Bahnen. Und tatsächlich: Es war das Connyland! Wir konnten es fast nicht glauben, als unser Lehrer sagte, dass wir genau an dieser Haltestelle aussteigen sollten.

Im Connyland angekommen, bildeten wir Gruppen und durften selbstständig losziehen. Wir sahen die Seelöwen und gingen danach gleich auf eine Wasserbahn, auf der wir alle nass wurden. Es gab noch viele weitere Attraktionen, zum Beispiel die Cobra, eine schnelle Achterbahn, und zwei Freifalltürme. Die Bahnen machten richtig Spass!
Am Mittag assen wir gemeinsam an einer Grillstelle unseren mitgebrachten Lunch. Danach hatten wir noch den ganzen Nachmittag Zeit, um die restlichen Bahnen auszuprobieren.
Zurück im Lagerhaus gab es Fajitas. Zum Abschluss unserer letzten Nacht holten wir alle unbenutzten Matratzen aus den Zimmern und machten es uns damit im Essraum gemütlich.
Dort schauten wir gemeinsam einen Film. Einige schliefen sogar schon während des Films ein.
Es war toll!
Tag 5 – Aufräumen und Heimreise
Der letzte Tag war noch einmal ganz schön anstrengend. Wir standen auf und konnten wie immer frühstücken. Ich ass ein Brot mit Nutella.
Danach erklärte uns Herr Thöny den Tagesablauf und teilte die Klasse in fünf Gruppen auf. Jede Gruppe bekam eine Aufgabe, denn wir mussten das Lagerhaus putzen und aufräumen, bevor wir es wieder abgeben konnten.
Nach dem Putzen assen wir draussen auf der Wiese die restlichen Lebensmittel der Woche auf. So mussten wir fast nichts mehr mit nach Hause nehmen. Zum Schluss machten wir noch ein gemeinsames Gruppenfoto.
Danach fuhren wir mit dem Bus zum Bahnhof Uzwil und machten uns auf den Heimweg. Am Hauptbahnhof Zürich mussten wir noch einmal umsteigen. Schliesslich kamen wir am Bahnhof Pfäffikon an, wo wir endlich unsere Eltern wieder in die Arme schliessen konnten.
Damit ging ein tolles und erlebnisreiches Klassenlager zu Ende!
Verfasst von den Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse b Steinacker von Christopher Thöny