Primarklasse 3b aus dem Mettlen begeistert mit Musical über Freundschaft
Nach vielen Wochen intensiver Proben und Vorbereitungen hat die Klasse 3b Mettlen kurz vor den Herbstferien ihr Musical «Tuishi Pamoja» aufgeführt. Das Stück erzählt die Geschichte von Savannenbewohnern und behandelt Themen wie Akzeptanz, Freundschaft und Zusammenhalt. «Es sind viele Tiere wie Giraffen und Zebras auf der Bühne. Zuerst tanzen wir alle. Dann guckt eine Giraffe hinüber zu den Zebras und ein Zebra winkt zweimal zurück. Rafi das Giraffenkind und Zea das Zebrakind dürfen nicht zusammen spielen, weil die grossen Tiere das nicht wollen. Da kommen die Löwen und Rafi geht verloren. Alle Tiere flüchten. Er sucht seine Freunde und seine Mutter. Es ist Nacht. Der kleine Rafi hat Angst. Plötzlich erscheinen die Erdmännchen und ärgern sich, dass die Tierkinder streiten. Sie helfen Rafi und Zea Freunde zu werden. Am Morgen scheint die Sonne sehr hell. Die Erdmännchen bringen die erwachsenen Giraffen und Zebras zusammen. Nun kommen auch Rafi und Zea zurück zu den Herden. Alle sind glücklich und freuen sich!» (Natasa, 8 Jahre)

Neben den Texten und Liedern wurden auch verschiedene Tänze einstudiert, Kostüme geschneidert und Kulissen gebaut. Die Klasse konnte zudem auf die engagierte Unterstützung der Eltern hinter der Bühne zählen. «Das Musical spielt über die Freundschaft. Wir haben die Kostüme im TTG gemacht. Ich habe die Rolle bekommen, weil ich ein Zebra sein wollte. Die Lieder habe ich mit der CD und der Musik gelernt. Die Zebraohren habe ich selbst gebastelt.» (Marco, 8 Jahre)

«Im TTG habe ich ein Giraffenkostüm mit Hörnern und Ohren genäht. Es war sehr cool daran zu arbeiten. Als ich auf die Bühne gekommen bin, fühlte ich, dass viele Leute vor mir auf den Stühlen sitzen. Ich fand schön, dass ich Ukulele spielen durfte. Ich war glücklich, weil ich dieses Instrument spielen durfte.» (Tereza, 9 Jahre)
Bereits vor den Sommerferien begannen die ersten Proben. Die Kinder konnten sich mit dem Stück vertraut machen und die Rollen wurden verteilt. Nach den Sommerferien fanden regelmässige Proben statt, bei denen die Kinder mit großem Einsatz arbeiteten. Schon bald konzentrierte man sich nur noch auf den Feinschliff, da die Kinder ihre Rollen bereits sicher beherrschten.